La timidité guérie par le sérum
Weitere Titel: Ein Serum gegen Schüchternheit (D, Ö)/ A cure for cowardice (UK)/ A cure for timidity (USA) - Regie: (Louis Gasnier) - Szenario: Max Linder - Länge: 140m - s/w - 1 UT - Interpret: Max Linder {Chamoiseau} - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 3342/Jan.10 - UA: 14. Januar 1910 (Wien/ Graben Kino)
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Chamoiseau ist bekümmert seiner Schüchternheit halber, welche ihn zum Spielzeug seiner ganzen Umgebung macht. Um sich von dieser unangenehmen Eigenschaft zu befreien, begibt sich unser Held zu einem amerikanischen Arzte namens Harry Cover, welcher in jeder Zeitung inseriert, mittels Injektion eines Serums jedermann, selbst dem zaghaftesten und schüchternsten Menschen, Kraft und Mut einzugeben. Der berühmte Heilkünstler spritzt unserem Schüchternen das Serum ein - - der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Chamoiseau, welcher früher so furchtsam war, hat jetzt den Mut, dem Arzte das verlangte Honorar gewaltig abzukürzen und eilt, freudig erregt über die schnelle Verwandlung seines Wesens, nach Hause. Gleich beim Tore seines Hauses hat er Gelegenheit, seine nunmehrige Entschlossenheit und Kraft gegen die Hausbesorgerin auszuspielen, welche sonst gegen Herrn Chamoiseau nicht allzu freundlich ist, heute aber ganz kleinlaut wird, als sie das veränderte Wesen desselben bemerkt. Seine Ehegesponsin, seine Dienstboten, sogar seine Schwiegermutter, welche sonst stets den armen Chamoiseau, wo es ging, tyrannisierten und unterjochten, müssen jetzt klein beigeben und bezeugen jetzt ihm gegenüber eine Achtung und eine Sorgfalt, die er sich nicht träumen liess. (Oesterreichischer Komet, 24.1.1910)
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Nothing but the inimitable acting of a Pathe comedian, whose pleasing face and expressive movements we see too infrequently in Pathe films, could have made this comedy subject acceptable. But thanks to the fine work of the actor referred to, it is deliciously funny. He is a timid young man, afraid of his wife, more afraid of his mother-in-law, and the easy victim of the janitor and charwoman. But he finds a doctor who inoculates him with a serum that kills the coward germ and he is transformed into a raging tyrant. Those who have abused him are each in their turn made to dance to his music. (The New York Dramatic Mirror, 19.3.1910)
• Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Archivo Nacional de la Imagen - SODRE (Montevideo), bfi/National Film and Television Archive (London)
"Es wird uns berichtet, dass der amerikanische Doktor Harry Cover, Hans Furchtlos-Str. 3, ein Mittel erfunden habe, Furchtsamen und Schüchternen Mut und Kraft zu verschaffen. Das Mittel soll auf einer einfachen Einspritzung mit gepfeffertem Wasser in die Nase beruhen. Die Zeitung." (Oesterreichischer Komet, 24.1.1910)
Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:
Ein junger Mann, der sehr schüchtern ist, liest in einer Zeitung eine Anzeige, in welcher ein Arzt ein Serum gegen die Schüchternheit anbietet. Unser Schüchterner macht sich auf den Weg zu dem Erfinder und lässt sich von dem Serum eine Spritze verabfolgen, welche voll und ganz ihre Wirkung tut. Er erlangt solchen Mut, dass er seine Schwiegermutter, seine Frau und seinen Diener bezwingt, welche sich vorher immer gegen ihn aufbäumten. (Katalog Pathé)
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It takes a clever man to play the fool, and Mr. Max Linder is one of the most able fools we have ever seen. He is especially good in this picture, where we see him first as a weak coward, who lives in constant terror of his wife and mother-in-law, and who is intimidated even by the servants. One day he notices an advertisement in the paper, announcing that a certain learned doctor has discovered a simple but infallible cure for cowardice. The timorous one immediately sets forth to be cured, and promptly proves his boldness by sternly refusing to pay the medical man more than half his fee. He encounters trams, which he pushes valiantly out of his way, sending them running backwards on their courses by the strength of his arm, and, having arrived home, he very shortly demonstrates to his household that his temperament has undergone a considerable change. A final picture of much humor shows him in the arms of his now devoted wife and mother-in-law, being waited upon by them hand and foot with the utmost servility. (The Bioscope, Jan. 27th 1910)