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Le serment d'un Prince

Weitere Titel: Der Schwur eines Fürsten (D, Ö)/ A prince of worth (USA) - Szenario: Max Linder - Länge: 175m - s/w, teilweise viragiert - 5 UT - Interpret: Max Linder {Jacques de Lacerda} - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 3448/März 10 - Auff.: 20. März 1910 (Graz/ Grazer Bioskop) — Weitere Auff.: 22.4.10 (Paris/ Omnia Pathé)

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[Dramatische Szene] Der junge Fürst Lacerda hat sich in eine arme Artistin verliebt und ihr ewige Treue geschworen. Er ist bereits Vater eines lieben Mädchens, doch haben seine Eltern von seiner Liaison keine Kenntnis. Der junge Lacerda soll nun mit einer reichen Bankierstochter die Ehe schließen. Er nimmt jedoch diesen Antrag infolge seines Schwures nicht an, und als er seinen Eltern die Artistin und das Kind vorstellt, weist der Vater das Mädchen mit dem Kinde aus dem Hause. Der junge Fürst folgt seiner Liebsten und mittellos in die Welt gestellt, versucht er seinen Lebensunterhalt als Clown zu erwerben. Er zieht in einem Wagen mit seiner Familie von Ort zu Ort, doch das Glück ist ihm nicht hold und seine Kunst bringt ihm nicht das erhoffte Brod. Traurig, ohne Heller Geld in der Tasche, sitzt der Fürst vor der Maringotte, die sein Heim geworden. Seither sind drei Jahre vergangen. Seine Liebste hat sich zu einem Stern der Künstlerwelt emporgeschwungen. Alles jubelt der hübschen Sängerin zu, während der junge Fürst sich als Artist einen Ruf gemacht hat. Der alte Fürst liest zufällig vor dem Eingang des Variétés die Ankündigung von dem Auftreten des berühmten Artisten Prinz Lacerda. Er nimmt sich vor, seinen Namensträger zu sehen und wohnt deshalb in einer Loge der Vorstellung bei. Hier sieht er seinen seit drei Jahren vom Elternhaus ferngebliebenen Sohn, der im Künstlertrikot Kraftübungen auf dem Trapez macht. Die Sehnsucht läßt den Vater nach der Vorstellung vor dem Eingange warten. Er umarmt den Sohn und nimmt ihn samt seiner Frau und Kind in sein Haus, wo er die Mutter überrascht, die freudig ihren verloren geglaubten Sohn an's Herz schließt. (Kinematographische Rundschau, 24.2.1910)

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This is the third film within the week in which Max Linder is introduced as the principal character. In this instance he appears in a new light, displaying an amusing versatility, even if he cannot be said to shine very brightly. He is supposed to be a prince in love with a strolling singer, whom he marries. His father and mother have picked another wife for him, and they are furious when he confesses the truth. But he is game and goes out with his young wife to earn his own living, becoming an acrobat. Some years later the pair have become headliners in vaudeville and we see Max doing a stunt on the stage. The exhibition is rather weak for a star act, though quite creditable for an amateur. His father sees it from a box and his rage having passed away, he takes the son, wife and child home to the bosom of his family. (New York Dramatic Mirror, 4.6.10)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UNTERTITEL:

 

Ein Abenteuer des jungen Fürsten von Lagerda. - Ein reicher Bankier schlägt dem Fürsten von Lagerda eine Heirat zwischen ihren Kindern vor. - Für seinen Lebensunterhalt - Drei Jahre später der Star in der Musikhalle. - Nach dem Theater. (Kinematographische Rundschau, 24.2.1910)