Le revolver arrange tout
Weitere Titel: Die Macht des Revolvers (D, Ö)/ The Persuasive Powers of a Revolver (UK)/ Max has to Change (USA) - Szenario: Max Linder - Länge: 170m - s/w - Interpret: Max Linder {Max de la Marche} - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 3607/Juni 10 - Auff.: 5. Juni 1910 (Graz/ Bioskop Theater Annenhof) — Weitere Auff.: 8.7.10 (Paris/ Omnia Pathé)
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Wanderwood, ein wegen seiner Excentricitäten bekannter Mienenkönig, hat es auf den Sproß eines altfranzösischen Adelsgeschlechtes Max de la Marche als Schwiegersohn abgesehen. In einer Gesellschaft stellt er die jungen Leute einander vor. Nach dem Cake Walk findet Miß Elena den jungen Aristokraten geradezu entzückend. Der Herr Papa indessen empfindet das gerade Gegenteil. Er nimmt Max bei Seite und erklärt dem Staunenden: "Ihre affektierte Tanzweise hat meine Tochter für Sie inflammiert; Sie werden sie von diesem Paraxismus innerhalb dreier Tage heilen, andernfalls jage ich Ihnen eine Kugel durch den Kopf! Sie verstehen mich doch? Und zur Bekräftigung seines Ernstes hielt der Amerikaner seinem Gegenüber die Mündung seines Revolvers entgegen. "Well!" versetzte Max mit einer ruhigen Verbeugung. Dann begann er, sich der Lady quasie als Harlequin zu präsentieren und es gelang ihm, binnen kurzen, die Liebe des Mädchens in Abscheu umzuwandeln. Nachdem Max das Gewünschte erreicht, nahm er Abschied von Wanderwood, um die Stadt zu verlassen. Doch der Yankee hatte sich bereits derart an den jungen Spaßvogel gewöhnt, daß er ihm abermals seinen Schreckensberger unter die Nase hielt und ihm befahl, seine Tochter zu heiraten - sonst knalle er ihn nieder. Eine kurze Aufklärung bei Miß Elena genügte natürlich, sie sofort zu versöhnen. - denn schon nach kurzem tanzten beide auf ihrer Hochzeit den Cake Walk. (Der deutsche Lichtbildtheater-Besitzer, 16.6.1910)
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The delightful Max Linder appears in another farce comedy that is based on a novel but not very plausible idea. He is a vaudeville artist filling a private engagement as entertainer at the home of a rich old man. In this scene he makes the mistake of going through his vaudeville turn with his face to the camera instead of toward the guests, all of whom are seated behind him. The daughter of the host becomes infatuated with him and wants to marry him, but the father objects, and to cure the girl, forces Max to visit the family for dinner, where he is obliged to behave like a boor, becoming drunk, disorderly and impossible. The girl is duly disgusted, but papa finds the comedy so funny that he changes his mind and wants Max for a son-in-law after all. It is now up to Max to change his character and reinfatuate the lady, which he does in a scene that falls rather flat, considering this talented actor's capabilities. (The New York Dramatic Mirror, 27.8.1910)
Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:
Vanderwood, ein reicher Amerikaner, stellt seiner Tochter einen Bewerber aus einer in Frankreich hochgeachteten Familie, Max de la Marche, vor. Der junge Mann, der zum Tanz eingeladen wird, riskiert einen Cake Walk, der einen unerwarteten Eindruck hervorruft. Miß Elena ist sofort für ihn entflammt, während ihr Vater über Maxens Betragen außer sich ist und ihn auffordert, sich der so leicht verliebten Miß Elena unleidlich zu machen, andernfalls er ihn erschießen würde. Max erfüllt diesen Auftrag so gut, daß die arme Miß gänzlich verzweifelt wird und ihn haßt. Aber Wanderwood haben die Streiche seines Opfers großen Spaß gemacht, und er fühlt, daß er einen so heiteren Gesellschafter schlecht entbehren kann. Er befiehlt Max daher seine Tochter zu heiraten, da er ihn sonst niederschießen würde... Max heiratet nun Miß Elena, nachdem er sie über sein schlechtes Betragen aufgeklärt hat. Ende gut, alles gut! (Katalog Pathé)
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Mr. Max Linder has had some curious incidents in his career, and in this subject he has one which certainly must have been extremely difficult to emerge from successfully. Max makes the acquaintance of an American - a millionaire, of course - and is invited to spend an evening at his home. Here he indulges in a dance, accompanied by „patter“ of a lively sort, and quite enraptures his host's daughter, who at once announces her intention of marrying Max. But father is disgusted, and with much emphasis informs our hero that he must find some means of altering his daughter's feelings, or else he will blow Max's head off. The latter is incredulous at first, but at the sight of a revolver pointing at him, quickly sees the grim reality of the situation. Then, at a subsequent visit, he endeavors in every possible way to disillusion the fair American, and at length succeeds, she leaving the room in disgust. But the father is now delighted at Max's antics, and insists that he shall marry his daughter. Max refuses, but the revolver being brought into play he yields, and it is an easy task with the gallant Max to again be taken into the daughter's favor. (The Bioscope, June 2nd 1910)