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Max virtuose

Weitere Titel: Max am Klavier (D, Ö)/ Max as a Musician (UK) - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Länge: 335m - s/w - Interpret: Max Linder - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 6285/Nov.13 - UA: 3. Oktober 1913 (Berlin/Kammer-Licht-Spiele) — Weitere Auff.: 24.10.13 (Prag/Royal Bioskop Ponec); 12.12.13 (Paris/Omnia Pathé)

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Max liebt die Tochter des Klaviervirtuosen Palefsky und er erwartet nur dessen Rückkunft aus Amerika, um um die Hand der jungen Dame anzuhalten. Palefsky stellt sich dem Vorhaben Maxens nicht unsympathisch gegenüber, als er aber hört, sein zukünftiger Schwiegersohn kann kein einziges Instrument spielen, weist er ihm unbarmherzig die Türe. In seiner Verzweiflung beginnt nun Max Stunden zu nehmen, aber es will mit dem Klavierspielen nicht recht gehen. Da teilt ihm seine Klavierlehrerin eine glänzende Idee mit: Ob er es nicht mit einer Phonola versuchen will, sich das Herz seines Schwiegervaters zu gewinnen. Das Experiment gelingt vorzüglich und schon am nächsten Tage ladet Max Herrn Palefsky ein, eine Probe vorzunehmen. Als auch diese glänzend ausgefallen war, steht der Verlobung der beiden jungen Leute nichts mehr im Wege. Aber bei der Verlobungsfeier verlangt Palefsky, daß Max etwas vorspielen soll. In seiner Verzweiflung versucht er, alle möglichen Schäden am Klavier zu entdecken, legt es ganz auseinander und erklärt dann zum Schluß, es nicht mehr zusammensetzen zu können. So hat er sich zwar aus der Schlinge gezogen, wird aber von seinem Schwiegervater in spe ziemlich unsanft zur Tür hinausbefördert. (Pathé Woche [Wien], 1913)

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Max loves a charming girl to distraction, but her father declares that his daughter shall never marry anyone but a musician. Max tries his hand at all kinds of instruments, only to fail lamentably. Eventually, he bluffs the professor by using a mechanical instrument, only to have his clever trick discovered on the evening of his betrothal. (The Bioscope, 16.10.1913)

 

 

 

Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Pathé Television Archives (Paris), Cineteca del Friuli (Gemona) Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: L'homme au chapeau de soie (Dokumentation, 1983); Le Temps de Max (TV-Dokumentation, 2000)