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Max se trompe d'étage

Weitere Titel: Max hat sich in der Etage geirrt (D, Ö)/ The wrong floor (UK)/ Max Comes Home (USA) - Regie: (Lucien Nonguet) - Länge: 150m - s/w, teilweise viragiert - Interpret: Max Linder - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 3784/Aug.10 - UA: 6. August 1910 (Österreich, Auff. in „Bioskop Theater Annenhof“ / Graz am 28.8.1910)

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Es ist Mitternacht. Während die Eltern ängstlich auf die Heimkehr ihres Sohnes Max warten, ist derselbe gerade begriffen, im keineswegs nüchternen Zustande, auf allen Vieren kriechend, den häuslichen Herd zu erreichen. Im Dusel verfehlt Max die Haustüre und begibt sich ein Stockwerk höher. Er glaubt nun endlich zuhause angelangt zu sein, öffnet die Tür - kommt aber schneller hinaus als er hineingegangen ist, da man aus der fremden Wohnung den unbequemen Eindringling einfach vor die Türe setzt. Max setzt die Suche nach seinem Heim unentwegt fort, doch auch im nächsten Stockwerk ergeht es ihm nicht gut. Desgleichen in der dritten Etage. Über und über beschmutzt, ächzend und jammernd erreicht Max das letzte Stockwerk, in der Hoffnung, nun endlich daheim zu sein. Doch fehlgeschossen; hier haust ein alter Geizhals, welcher eben seine Barschaft überzählt. Dieser glaubt, von einem Einbrecher überrascht zu sein und schiesst auf den eben eintreten wollenden Max seine Pistole ab. Max fährt der Schreck derart in die Glieder, dass er alle vier Stockwerke hinunterkollert und mit total zerrissener Kleidung vor der Wohnung seiner Eltern liegen bleibt. Dieselben eilen sofort ihrem armen Sohne zu Hilfe und nehmen den Ungeratenen liebevoll, wie es nur Eltern sein können, in den Armen auf. (Oesterreichischer Komet, 25.8.1910)

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After the night before, Max comes home, but fails to stop on the first apartment where his parents live. He is helped out of each successive apartment as he goes up, until at last he arrives at the top, where he walks in upon a miser. He is sent rolling down the stairs to his awaiting parents. That is the story, but Max does it - no more need be said. (The New York Dramatic Mirror, 28.6.1911)

 

 

 

Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Cinémathèque Française (Paris), Pathé Television Archives (Paris), Deutsche Kinemathek (Berlin), Cinémathèque Québecoise (Montreal)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:

 

Es ist Mitternacht. Während sich die Eltern ängstlich fragen, wo ihr geliebter Sohn zu dieser späten Stunde bleibt, sucht Max vom Bummel kommend und auf allen Vieren kriechend die Schwelle der elterlichen Wohnung. Endlich findet er ein Schlüsselloch. Er tritt ein und findet ein Liebespaar im traulichsten Beisammensein. Er kommt aber schneller wieder heraus, als wie er hineingekommen ist. Nach vielen Erlebnissen langt er dann an der richtigen Tür an und wird von den betrübten Eltern mit offenen Armen empfangen. (Der deutsche Lichtbildtheater-Besitzer, 8.9.1910)

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Max, who is living in a flat, comes home very drunk. He stumbles past his own door up to the flat on the second floor. Here he disturbs an amatory couple and is promptly ejected. Upon the third floor he enters a flat where a family broil is occurring. Things have got to the missile stage, and Max is in time to receive a dish on his head. On the fourth floor Max's feet carry him into a nursery. A dish of cream is on the table, and one of the youngsters hurls it at the intruder's head. Max is not discouraged, and he climbs on his hands and knees into a miser's attic. A bullet from a pistol is his welcome, and he falls down the stairs from the top of the house to his own floor. Here he is picked up by his parents, and soothing treatment administered to him. (The Bioscope, Aug. 18th 1910)