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Max se marie

Weitere Titel: Max heiratet (D, Ö)/ Max's Divorce (USA) - Regie: (Lucien Nonguet) - Länge: 155m - s/w, teilweise viragiert - Interpreten: Max Linder; Jacques Vandenne - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 4236/April 11 - Drehzeit: vor Nov. 1910 - UA: 17. März 1911 (Österreich, Auff. in „Bioskop Theater Annenhof“/Graz am 8.4.1911) — Weitere Auff.: 7.7.11 (Bordeaux/Théâtre Français)

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Wie Max an seinem Hochzeitstage von einem Floh geplagt, sich seines Quälgeistes zu entledigen sucht und dabei das Malheur hat, daß ihm seine Unaussprechlichen aus den Händen entgleiten, ist ebenso lustig und drollig zur Schau gebracht, wie seine Argumente bei der Gerichtsverhandlung, die zusammengetreten ist, um ihn auf Wunsch des kaum gewonnen Schwiegerpapas von seiner Eheliebsten zu scheiden. Es braucht kaum gesagt zu werden, daß auch dieser Film Stürme von Heiterkeit auslösen wird. (Erste Internationale Film-Zeitung, 8.4.1911)

 

Szenenfoto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:

 

Nach vielen Erlebnissen, die uns ja bekannt sind, heiratet Max endlich. Nach dem Hochzeitsmahl soll getanzt werden. Als Max gerade mit seiner jungen Frau tanzt, zittert er plötzlich und macht die sonderbarsten Bewegungen. Endlich kann er sich nicht länger bezwingen und zieht sich diskret auf einen Balkon zurück, zieht seine Hose aus und jagt den Floh in die Flucht, der ihn so sehr belästigt hatte. Unglücklicherweise entfällt die Hose seinen Händen und fällt auf die Straße. Der unglückliche Max, in Unterhosen, ergreift einen Vorhang, den er um sich schlingt und betritt dann den Saal. Aber der Schwiegervater, Herr Z., ist über Max Unart aufs Höchste aufgebracht und befiehlt seiner Tochter die Ehescheidung zu beantragen. Max ersinnt ein Mittel, seinen Rechtsanwalt bei der Führung des Prozesses zu unterstützen. Er verschafft sich eine Menge Flöhe und am Tage des Prozesses läßt er sie im Sitzungssaale los. Alles wird von einem wahren Delirium ergriffen und wiederholt die Bewegung, die Max in den Augen seines Schwiegervaters herabgesetzt hat. Der junge Mann ist nun wieder rehabilitiert und gewinnt den Prozeß zur allgemeinen Genugtuung. (Pathé Woche, 4.April-Woche 1911)