Max en convalescence
Weitere Titel: Max auf dem Wege zur Genesung (D, Ö)/ Max is convalescent (UK, USA) - Regie: (Max Linder) - Szenario: (Max Linder) - Länge: 245m - s/w - 9 UT - Interpreten: Max Linder; Jean Leuvielle {Vater}; Suzanne Leuvielle {Mutter}; Marcelle Leuvielle {Schwester} - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 4559/Sept.11 - UA: 25. August 1911 (Österreich, Auff. in „Bioskop Theater Annenhof“/Graz am 2.9.1911) — Weitere Auff.: 27.10.11 (Paris/Omnia Pathé)
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Zum guten Schluß marschiert "Max auf dem Wege der Genesung" vor dem vergnügt schmunzelnden Zuschauer auf. Wir sehen ihn in dem schönen Heim seiner Eltern Erholung suchen, lernen diese und seine Schwester sowie seine vierfüssigen Freunde kennen und amüsieren uns über die lustigen Streiche, welche das übermütige Pferdchen Kiss seinem jungen Herrn spielt. Schließlich wirft es ihn gar ins Wasser, und wir können nur froh sein, daß der treue Hund Castor ihn wieder herausfischt; sonst hätte am Ende das internationale Kinopublikum seinen Liebling für immer verloren! (Erste Internationale Film-Zeitung, 9.9.1911)
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Whether or not the incidents enacted in this picture are authentic, one still experiences a glow of genuine pleasure over the privilege of renewing the acquaintance of this prince of merrymakers, Max Linder. The picture purports to be revealing the scenes attendant to the home-coming of Mr. Linder, after having undergone a serious operation in a hospital. In the farce presented, which appeals to one as rather violent for a convalescing man to indulge in, Max is assisted by his mother, his father, and his charming sister, Andree. The latter's spaniel, "Castor," and her pony, "Kiss," also play important roles. The humor is, perhaps, a trifle strained and theatric, but it accomplishes its purpose admirably, that of reassuring this droll comedian's countless admirers that their favorite is once again in excellent trim for the task of producing a horde of laughable farces. J. (The New York Dramatic Mirror, 22.5.1912)
• Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Cinémathèque Québecoise (Montreal), National Film Center (Tokyo), Pathé Television Archives (Paris) ─ • Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: L'homme au chapeau de soie (Dokumentation, 1983)
1) Kaum hat Max Linder eine schwere Operation überstanden, so beseelt ihn bereits der Wunsch, seine zahlreichen Freunde zu beruhigen, für sie hat er daher mit den Seinen diese hübsche komische Scene ausgeführt. - 2) Die Schwester unseres Freundes Max erwartet ihren Bruder am Bahnhof. - 3) Von seinem Vater und seiner Mutter wird ihm, wie man erraten kann, ein ergreifender Empfang zuteil. - 4) Am folgenden Morgen bringt ihm seine Schwester seinen Hund Castor, der den König des Humors mit endlosem Jubel begrüßt. - 5) Sein Pferd Kiß dagegen bekundet ihm eine gewisse Zurückhaltung. - 6) Kiß ist nicht böse; aber er ist ein Spötter, der sich auf Kosten des jungen Herrn lustig macht. - 7) Während ihm seine junge Schwester das Dessert zubereitet, glaubt Max, welcher nicht mit Kiß gerechnet hat, ruhig essen zu können. - 8) Max, den die Verfolgungen ermüdet haben, will Kiß einsperren; aber er bemerkt, daß Kiß ein guter Boxer ist. - 9) Auf diese Weise, denkt Max, werde ich mit Ruhe angeln können. (Zensurkarte Berlin Nr.13187, 25.8.1911)
Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:
Die Zuschauer werden ihren Liebling, Max Linder, wiedersehen, der eine lange Krankheit überstanden hat. Der sympathische und vollendete Künstler will seine Freunde auf der ganzen Welt beruhigen und hat eine Szene kinematographieren lassen, in der er sich im Kreise seiner Familie auf dem Wege zur Genesung zeigt, umgeben von seinen Eltern und seiner Schwester, einem reizenden jungen Mädchen und seinem treuen Hund Castor, aber im Streit mit seinem kleinen zudringlichen Pferde Kiß. Man wird in dieser amüsanten und geistvollen Phantasie unseren liebenswürdigen Mitarbeiter unverändert, wie früher, erblicken. (Pathé Woche, 4.Sept.-Woche 1911)
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Max's own convalescence is the subject, and we find him light heartedly coming to his parents' home in a little country place to recruit health and new vigour. He accompanies his sister round the little estate to renew acquaintance with old friends. Castor, the dog, gives him a royal welcome, but Kiss, his own pony, exhibits no pleasure at seeing him again. On the contrary, Kiss passes the next few days in inventing tricks to play upon Max, who receives a shower bath in the stables through the horse giving a tug at the releasing chain. Max is indignant and endeavours to imprison the horse in the paddock, but Kiss retaliates by boxing him soundly. However, Max triumphs in the end, and feeling safe goes off to fish by the stream. Subsequently, Kiss breaks down the paddock fence, and finding his master tips him into the river. Luckily Castor rescues the poor convalescent, who by this time feels that he were better back in town. (The Bioscope, Aug. 31st 1911)