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Max émule de tartarin

Weitere Titel: Max ist ein Aufschneider (D, Ö)/ Wanted: A Bearskin (UK) - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Länge: 225m - s/w - 3 UT - Interpret: Max Linder - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 5387/Sept.12 - UA: 30. August 1912 (Österreich, Auff. in „Grand Kinematograf Orient“/Prag am 6.9.1912) — Weitere Auff.: 28.9.12 (Berlin/ Kammer-Licht-Spiele); 1.11.12 (Paris/ Omnia Pathé)

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Max befindet sich mit seiner Braut in einem kleinen Dorf inmitten der schneebedeckten Berge zur Erholung, und er amüsiert sich damit, die Gegend zu durchstreifen, jedoch fürchtet er der einsamen Kuh oder Ziege in den Weg zu laufen. Oder, wer weiß? Vielleicht sogar einem Bären, die sich vielleicht noch in Frankreich, in den Pyrenäen, finden. In seiner Einbildung erlebt er nun ein Jagd-Abenteuer, dessen Held er ist, und er schreibt an seine Braut: "Liebste Ella! Ich habe soeben im Gebirge einen Bären geschossen. Ich hatte die Absicht, Ihnen das Fell zu schicken, aber meine Hunde haben es verschlungen." Ein unkluger Brief, der bald folgende Antwort findet: "Lieber Max! Da mich Ihre Hunde um das hübsche Geschenk gebracht haben, rechne ich darauf, daß Sie baldigst einen neuen Bären schießen werden." Der arme Max muß nun Wort halten und zieht auf die Jagd; aber ach! er entdeckt nur eine Ziege, bei deren Anblick er gleich von der Höhe des Gebirges herunterfällt. Um nicht ohne Beute zurückzukommen, ersteht Max ein schönes Fell, das er triumphierend seiner Braut bringt. Aber - man denkt nicht an alles - ein auf dem Fell angebrachtes Etikette "Ziegenfell 10,50 Mark" entdeckt die List unseres Aufschneiders. (Erste Internationale Film-Zeitung, 24.8.1912 - Beilage: Pathé Woche)

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Max relates to Mona, staying for the winter sports in Switzerland, that he killed a magnificent bear on the previous day, but that the dogs ate it, skin and all; but for that, concludes Max, Mona should have had his skin. Mona is sceptical, and insists that Max shall shoot another bear. Regretting his imagination, Max obeys her bequest to sally forth. The climb up the mountain damages his silk hat and his temper, and when he encounters a hideous creature with long horns (Mona's father in disguise), he falls from the top to the bottom in sheer terror. The danger over, he ponders the situation thoughtfully, and enters a shop on his way back to the hotel. Here he buys a magnificent skin, which he proudly presents to Mona. But he forgets the ticket. Mona discovers within five minutes that the skin is "Best goat: price 17s. 6d." (The Bioscope, 12.9.1912)

 

 

 

Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Cinémathèque Française (Paris)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UNTERTITEL:

 

[1.] Liebe Ella! Ich habe heute im Gebirge einen grossen Bären geschossen. Ich hatte die Absicht, Ihnen das Fell zu schicken, aber meine Hunde haben es verschlungen. Ihr Max. - [2.] Lieb[er] Max! Da mich Ihre Hunde um das hübsche Geschenk gebracht haben, rechne ich darauf, dass Sie baldigst einen neuen Bären schiessen werden. - [3.] Ziegenfell M.10,50. (Zensurkarte Berlin Nr.19567, 9.8.1912)