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Max cocher de fiacre

Weitere Titel: Max wird Droschkenkutscher (D, Ö)/ Max as Cab Driver (UK) - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Länge: 285m - s/w - 6 UT - Interpret: Max Linder - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 5187/Juni 12 - UA: 31. Mai 1912 (Wien/ Maxims-Bio) — Weitere Auff.: 2.8.12 (Paris/ Omnia Pathé)

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Aus dem neuen Pathé-Programm vom 29. Juni sei in erster Linie ein neuer Linderschlager genannt. "Max wird Droschkenkutscher", weil ihm die schnöden Manichäer erbarmungslos alles haben pfänden lassen und sich ihm infolge des Automobilstreiks gerade Gelegenheit bietet, in den ehrsamen Beruf eines Rosselenkers einzuspringen - wenn der Magen knurrt, ist schließlich jedes Mittel recht, mit dem man sich die nötigen Groschen verdienen kann. Wie nun unser vielgewandter Max durch die Straßen von Paris gondelt und Fahrgäste sucht, wie er von lustigen Freunden und Freundinnen seiner Pflicht abwendig gemacht wird und am Ende statt seines verlorenen Pferdes deren 16 findet, - das zu sehen ist ein Genuß, den sich niemand entgehen lassen möchte. (Projektion, 20.6.1912)

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Max, head over ears in debt, sees his goods seized one morning. He is left with a mattress, one suit of clothes, and his top hat. Next morning he goes out into the streets in the hope that Providence will look after him. Max drifts aimlessly about, until he is suddenly pulled up short by a notice reading, "Taxi Strike - Cab Drivers Wanted." Max goes into the cab yard to ask for a job. He gets it, and, declining the offer of a cabby's hat and top coat, drives through the crowded fashionable streets for a fare. Eventually he picks up a fare, who requests him to drive quickly to the station with a heavy trunk. On the route he passes a car containing four of his best friends. They hail him delightedly, and carry him off to luncheon, regardless of his actual occupation. Max goes, forgetting fare and cab. A small urchin comes along and unbuckles the girths of the horse. When Max, on returning, mounts the box and applies the whip, the horse moves off, leaving the cab at a standstill. Max is rescued from his dilemma by his friends, who utilise their motor to drag his fare to the station, where he claims and receives, after much expostulation, the sum of nineteen and ten, and Max has no regrets about leaving the horseless cab to its fate outside the station. (The Bioscope, 13.6.1912)

 

Szenenfoto

 

 

 

 

 

 

 

UNTERTITEL:

 

1) Max wird wegen Schulden gepfändet. - 2) Max sucht eine Stellung. - 3) Infolge des Automobilstreiks werden Droschkenkutscher zum sofortigen Antritt gesucht. - 4) Auf der Suche nach einem Fahrgast. - 5) Ein Pferd verloren, sechzehn gefunden. - 6) Taxe: Mark 99 / Pfennig 75 / Mk Zuschlag 0,25. (Zensurnummer und -datum sind auf der stark ausgeblichenen Zensurkarte, die das Bundesarchiv/Filmarchiv verwahrt, nicht mehr zweifelsfrei identifizierbar. [Nr.18025?, 16.5.1912?])

 

 

 

 

 

 

Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:

 

Den Zilinderhut auf dem Kopfe, eine Nelke im Knopfloch, ist Max die Beute der Gläubiger geworden, und mit leerem Magen, aber immer elegant, sucht er eine Stellung. Ein Schild auf der Straße: 'Infolge des Automobilstreiks werden Droschkenkutscher zum sofortigen Antritt gesucht' gibt ihm den Gedanken ein, sich vorzustellen. - Obgleich noch Neuling, hat Max bald einen Fahrgast, der mit seiner Frau verreisen will. Alles geht gut, bis Max unterwegs vergnügte Kollegen in einem Auto trifft. Man unterhält sich von einem Wagen zum anderen und amüsiert sich über Max' Abenteuer, bis dieser sagt, daß er Hunger habe und nun in ein Restaurant geführt wird. Dort finden ihn zu ihrer Verwunderung seine Fahrgäste wieder und nicht so leicht wird es ihnen, ihn an seine Pflicht zu rufen. Der arme Max nimmt endlich ohne Begeisterung die Zügel wieder in die Hand. Aber das Pferd, das ein Junge während seiner Abwesenheit abgespannt hat, macht sich auf und davon. Max wird aber von seinen Freunden aus der Verlegenheit gerettet. Diese verbinden das Auto mit der Droschke und die Reisenden kommen nun glücklich an Ort und Stelle. Der Zähler zeigt 99,75 Mk. Taxe und 25 Pfg. Zuschlag. Max hat eine gute Einnahme gemacht. Er kehrt vergnügt heim, ohne sich um die Droschke zu kümmern, die jedenfalls auf dem Fundbüro mit dem Pferd zusammentreffen wird. (Pathé Woche, 4.Juni-Woche 1912, [Erste Internationale Film-Zeitung, 1.6.1912])