Max cherche une fiancée
Weitere Titel: Max sucht eine Braut (D, Ö)/ Max in Search of a Sweetheart (UK)/ Max embarrassed (USA) - Regie: (Lucien Nonguet) - Szenario: Max Linder - Länge: 200m - s/w - 7 UT - Interpret: Max Linder - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 3981/Dez.10 - UA: 12. November 1910 (Österreich, Auff. in „Bioskop Theater Annenhof“/Graz am 3.12.1910)
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Der Entschluß für die richtige Gefährtin auf dem dornenvollen Lebenspfad wird manchem schwer. Max aber, den wir ja alle als einen findigen Kopf kennen, schafft sich nach dem bewährten Grundsatz "Doppelt genäht, hält besser" gleich zwei Bräute auf einmal an. Zu seinem Unglück! Denn sein freventliches Beginnen wird von den beiden jungen Damen entdeckt, die nun als Verbündete Maxen gräßliche Rache schwören und dieselbe auch verwirklichen. (Deutscher Lichtbildtheater-Besitzer, 15.12.1910)
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On his vacation Max goes to the mountains to visit his friends, and there falls in love with two equally desirable girls. He writes the same love note to each and drops it in their path as they are gathering flowers, and runs away. Each girl shows the other the note, and in their desire for vengeance they write him a note to meet them at a certain point in the mountain and there hide in a barrel, lest prying eyes should find them out. He does so, and the girls steal up, drop a carrier pigeon in the barrel and nail it up. The barrel bumps over the rapids, down the river and into the sea, where Max comes forth and writes a note which he attaches to the pigeon, saying that after such sudden leave from the mountain to the ocean he prefers to find another lady love. The two flower picking scenes were the only ones which aroused much laughter; the barrel escapade was a too violent departure from the action of the first part of the picture. (The New York Dramatic Mirror, 15.3.1911)
• Eine Kopie des Films wird verwahrt in: New Zeeland Film Archive (Wellington), Cinémathèque Québecoise (Montreal), Museum of Modern Art (New York) ─ • Der Film war Teil der Serie "Max Follies" (TV 1991) (8:48)
a) Der schüchterne Max findet eine gute Gelegenheit zu seiner Erklärung. - b) Ich werde geliebt! Ich auch! Rächen wir uns! - c) Brief. - d) Ein niedlicher Bote. - e) Durch die Taube werden wir erfahren, wie Max aus seiner Tonne heraus kommt. - f) Auf hoher See nach einer Fahrt von 695 Klm. - g) Brief. (Zensurkarte Berlin Nr.8977, 9.11.1910)
Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:
Max sucht eine Braut, und da er von seinem Vetter nach dem Gebirge eingeladen worden ist, fährt er dorthin in der Hoffnung, dort ein junges Mädchen zu finden, das seine Liebesworte schön findet. Als er bei seinen Vettern eintrifft, stellen ihm diese zwei junge Mädchen vor und Max verliebt sich in beide. Er schickt jedem jungen Mädchen eine Erklärung in Versen. Zum Unglück für den jungen Mann vertrauen sich aber die beiden Mädchen einander an, sie entdecken so den Verrat ihres Verehrers und schmieden einen Racheplan. Sie geben ihm ein Rendez-vous, wo er eine Tonne finden wird, in welche er sich vor neugierigen Augen verbergen soll. Max befolgt ihre Bestimmungen und befindet sich bald in seinem rollenden Gefängnis gefangen. Dieses rollt ihn den Berg hinab in einen Bach, dieser trägt ihn zum Fluß, der Fluß zum Strom und der Strom ins Meer. Dort angelangt, wird er von den Fluten hin und her geworfen. Er blickt aus der Tonne heraus und ist entsetzt, sich auf dem Meere zu befinden. Er benachrichtigt die beiden jungen Mädchen mit Hilfe einer Taube und springt dann ins Meer, um sein Glück an der Küste zu versuchen. (Der Komet, 17.12.1910)
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Max has been invited to make the acquaintance of two ladies, and the ever-gallant Max proposes to both. Unhappily, the girls confide their secret to each other, and they are not long in devising a means to revenge themselves. A dainty little note is dispatched to Max, asking him to be on the upper heights of the mountain just before sunset, with instructions to hide himself in a cask. Max clambers gingerly into the cask, and the girls appear, thrust in a carrier pigeon, and hammer on the lid. Then they send the cask flying down the mountain side into the torrent, and bounding on its way to the river. It floats down to the sea, where Max manages to push up the lid and send the carrier pigeon home with a heart-broken message. (The Bioscope, Nov. 24th 1910)