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Max asthmatique

Weitere Titel: Max in den Alpen (D, Ö)/ Max's Marvellous Cure (UK) - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Länge: 355m - s/w - Interpret: Max Linder - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 6818/Sept.14 - Sondervorführung: 27.7.1914 (Wien/Hotel Monopol «Trade show») - UA: 28. August 1914 (Österreich, Auff. in „Passage-Bio"/Prag am 4.9.1914) — Weitere Auff.: 12.3.15 (Paris/Omnia Pathé)

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Linder schickt uns aus dem Hochgebirge seine Ansichtskarte: "Max in den Alpen". Er leidet etwas an Atembeschwerden - bei dem vielen Sprechen während der Filmproben kein Wunder! - und sucht reine Höhenluft auf. Er nimmt den Skysport so ernst, daß er noch im Traum wie im Flug über Gletscher und Schneefelder fliegt -, ja fliegt, denn wir sehen ihn zum Schluß wie einen Eisvogel hoch über der Alpenkette dahinstreichen. Ein menschlicher Aeroplan. Der Trick ist vorzüglich gelungen und Max wie immer in seiner Komik vorbildlich. G. Larse (Erste Internationale Film-Zeitung, 1.8.1914)

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Told to go to Switzerland for his health's sake, Max finds himself transported thither in a wonderful dream. His lungs become so strong that everything before him flies at lightning speed, until he awakes. (The Bioscope, 10.9.1914)

 

 

 

Anmerkung: Als Ausgabetag für das Deutsche Reich war der 15. August 1914 vorgesehen. Unmittelbar nach Ausbruch des Krieges mit Frankreich haben jedoch die Berliner Kinotheater «eine Resolution verfaßt, wonach sie sich verpflichten, keine französischen Films mehr zu spielen» (Lichtbild-Bühne,5.8.14). Eine Aufführung von "Max in den Alpen" zum avisierten Zeitpunkt ist deshalb fraglich, obwohl ein Redakteur von DER KOMET, nach Besuchen in Mannheimer, Karlsruher und Freiburger Kinos, noch im Oktober 1914 feststellen mußte: «Leider muß ich es hier der Oeffentlichkeit übergeben, daß noch viele französische Films gezeigt werden.» (Der Komet,17.10.14).  Bezüglich der Frage: «Was machen die deutschen Filmverleiher, welche mit deutschem Gelde ausländische Films kauften. mit ihren, durch [diese] Agitation wertlos werdenden Filmlagerbeständen?» (Martin J. Knoops, EIF, Beil.: Der Kinematographen-Operateur,26.9.1914) vertrat Österreich/Ungarn die Position: «Der Film ist international und jedem Kinobesitzer muß es ganz gleichgültig sein, woher der Film kommt, dem er einen materiellen Vorteil verdankt.» (Oesterreichischer Komet,8.8.14). [Note: The German release was scheduled for Aug. 15th 1914. Immediately after the outbreak of war with France, “the German cinema-theatre-owners drafted a resolution, promising not to show any more French films.” (Lichtbild-Bühne, Aug. 5th 1914). The actual release of "Max asthmatique" therefore seems unlikely, although a newspaper correspondent, after visiting Mannheim-, Karlsruhe- and Freiburg-cinemas, had to state about two months later: “I am sorry to inform the public that still a lot of French films are being shown.” (Der Komet, Oct. 17th 1914). Regarding the question “What are the German distributors, who have bought foreign films with German money, to do with their film stock, which would become worthless by this agitation.” (Martin J. Knoops, "Erste Internationale Film-Zeitung", Beil.: Der Kinematographen-Operateur, Sept. 26th 1914), the position of the Austro-/Hungarian Monarchy was: „A film is international and theatre-owners should not care where a film, that brings a profit, comes from. (Oesterreichischer Komet, Aug. 8th 1914).]

Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: L'homme au chapeau de soie (Dokumentation, 1983); Le Temps de Max (TV-Dokumentation, 2000)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:

 

... Vom Humor sei an erster Stelle der ausgezeichnete Linderfilm: „Max in den Alpen“ genannt, ein Trickfilm, in welchem der beliebteste aller Kinokomiker alle Register seiner lustigen Kunst anzieht. - ... (Der Kinematograph Nr.397, 5.8.1914)