Max à Monaco
Weitere Titel: Max in Monaco (D, Ö)/ Max on the briny (UK, USA) - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Länge: 340m - s/w - Interpret: Max Linder - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 6797/Sept.14 - UA: 31. Juli 1914 (Berlin/Kammer-Licht-Spiele) — Weitere Auff.: 4.12.14 (Prag/Lido Bio); 1.1.15 (Paris/Ciné Max Linder)
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Wenn Max Linder an der Rivera weilt, geht es nie ohne lustige Intermezzi ab. Diesmal hat er seine kinematographierten Eulenspiegel-Streiche unter dem Titel: "Max in Monaco" gesammelt und alles übrige getan, um ein vollgerüttelt Maß von Trickaufnahmen dem sich wundernden Laien vorzuführen. Was er alles tut, was er eigentlich in einem saubern Strandanzug nicht tun soll! Mir verschlägt's die Red' - sagt der Wiener - es auf dem Papier wiederzugeben! Er leert eine Flasche Whisky auf einen Zug, plumpst ins Wasser - aber sehr! - klettert an einer bindfadenartigen Strickleiter auf eine Yacht, turnt über und durch das Steuerruder, macht die Mannschaft rebellisch, fliegt buchstäblich seinem von einem Windstoß fortgeführten Hut nach, verschwindet in einem Heißluftabzug, kommt mit affenartiger Behendigkeit wieder zum Vorschein, protzt eine Schiffskanone los - - ach, es ist genug! Meine Herrschaften, das muß man gesehen haben! G. Larse (Erste Internationale Film-Zeitung, 18.7.1914)
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An exceedingly funny comedy written and acted by Max Linder, showing the extremely ludicrous adventures of an intoxicated man aboard a yacht. It is burlesque comedy of the lowest order, but absolutely clean and without the slightest trace of vulgarity. Laughable from start to finish. E. (The New York Dramatic Mirror, 21.4.1915)
• Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Archiva Nationala de Filme (Bucuresti), Cinémathèque Québecoise (Montreal), Pathé Television Archives (Paris) ─ • Der Film war Teil der Serie "Les Films Max Linder" (TV 1995) (-"-/Max in Monaco, 1915, 13:06) ─ • Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: L'homme au chapeau de soie (Dokumentation, 1983)
Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:
Max weilt an der Riviera und will eines Tages eine Yacht besichtigen. Der Führer des kleinen Motorbootes, das ihn zu dem Schiffe bringen soll, sagt ihm, daß er nicht seekrank werden kann, wenn er eine tüchtige Portion Whisky zu sich nähme. Max ist für diesen Vorschlag dankbar und leert eine ganze Flasche Whisky. Die Wirkung macht sich bald bemerkbar. Max wird überlustig und übermütig und als er endlich nach vielerlei Schwierigkeiten an der Schiffswand der Yacht heraufgeklettert ist, verübt er auf dem Schiffe allerhand lose Streiche, die ihn wieder einmal in seiner schauspielerischen Gewandtheit zeigen, die er geschickt mit der Handlung des Films zu vereinbaren weiß. So sehen wir ihn auf der Suche nach seinem Hut, den ihm ein Windstoß vom Kopf genommen hat; und da dieser Hut ein tückisches Objekt ist, und sich in einem großen Ventilationsrohr versteckt hat, wirkt die Jagd nach dem Hut höchst erheiternd. (Pathé Woche Nr.35,15.7.1914)
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Premiere in den Kammerlichtspielen. ... Aber auch sein großer französischer Rivale Linder bewies sich als Herr der Situation und nahm den ihm gebührenden Teil der allgemeinen Beliebtheit als 'Monaco Abenteurer' in Anspruch. ... Mit ungeheurem Beifall wurde der von patriotischen Weisen begleitete allerneueste Wochenbericht aufgenommen. (National-Zeitung, 2.8.1914)
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On the way to the yacht, Max indules and arrives aboard in a gay mood. He perpetrates a number of typical „Linderisms,“ and affords huge enjoyment to the crew. (The Bioscope, Aug. 27th 1914)