L'entente cordiale
Weitere Titel: Max und sein Rivale (D, Ö) - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Länge: 380m - s/w - Interpreten: Max Linder; Harry Fragson; Jane Renouardt - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 5402/Okt.12 - UA: 20. September 1912 (Österreich, Auff. in „Grand Kinematograf Orient“/Prag am 27.9.1912) — Weitere Auff.: 22.11.12 (Paris/ Omnia Pathé)*
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Um eines hübschen Dienstmädchens willen nehmen Max und sein Rival, ein bei ihm zu Besuch weilender Freund, opfermutig alle Lasten des Haushalts auf sich, damit die Holde ihre zarten Finger schonen kann. Aber die Liebe zerreißt auch die Bande der Freundschaft und bringt es soweit, daß die beiden sich mit der Waffe in der Hand gegenübertreten. Das Duell nimmt, da seine unschuldige Ursache die Kampfhähne mit ungeladenen Pistolen ausstattete, einen unblutigen Ausgang, hat aber die Freunde so tief erschüttert, daß sie sich versöhnen und nun in hohem Edelmut gegenseitig verzichten wollen. Schließlich wird Max glücklicher Bräutigam, und es stellt sich zu seiner Freude heraus, daß das hübsche Dienstmädchen eine verkappte Millionärin ist, welche nicht um ihres Geldes willen geliebt sein wollte. Nun können sie beide zufrieden sein! (Erste Internationale Film-Zeitung, 21.9.1912)
*Anmerkung: Dieser Film wurde auch ab dem 19. Oktober 1912 als Teil seiner Bühnenshow im "Theatro da Republica" in Lissabon aufgeführt. ― [Note: This picture was also shown during his live performances, given at the "Theatro da Rebublica" in Lisbon, starting Oct. 19th 1912.]
• Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Archives du Film du CNC (Bois d'Arcy) ─ • Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: L'homme au chapeau de soie (Dokumentation, 1983); Le Temps de Max (TV-Dokumentation, 2000)
Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:
Der humoristische Fragson will einen Monat in Paris und bei seinem Kollegen Max Linder, dem König des Lachens, verbringen. Um seinen Freund würdig zu empfangen, winkt Max ein Dienstmädchen - eine reizende, blonde und hübsche Kleine - (es ist Frl. Renouard), in das sich sofort die beiden Freunde verlieben. Die Rollen ändern sich bald und die beiden Männer werden die Diener ihres zu reizenden Mädchens, das nun an nichts weiter zu denken hat, als an den verführerischen Max. Aber Fragson, der ebenfalls für die Schöne schwärmt, begegnet an der Tür der Geliebten seinem Rivalen. Ein Duell, ohne Gnade, wird vereinbart; sechs Kugeln auf sechs Schritte; Zielen beim Gegeneinandermarschieren. Glücklicherweise hatte das Dienstmädchen angeordnet, daß die Revolver nicht geladen und so kam es, daß durch den glücklichen Ausgang des Duells Max der Geliebten sein Herz und seinen Namen anbieten konnte. Diese Uneigennützigkeit wird bald belohnt, denn das Dienstmädchen entpuppt sich als eine reiche amerikanische Milliardärin. Nur die Furcht ihres Geldes wegen geheiratet zu werden, hat sie zu dieser List geführt. (Pathé Woche, 3.Okt.-Woche 1912, [Erste Internationale Film-Zeitung, 12.10.1912])