Le duel de monsieur Myope
Weitere Titel: Maxens Duell (D, Ö)/ A Short-Sighted Duellist (UK)/ Max has troubles with his eyes (USA) - Regie: (Louis Gasnier) - Szenario: Max Linder - Länge: 130m - s/w - Interpret: Max Linder {Mr. Myope} - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 3602/Mai 10 - Auff.: 21. Mai 1910 (Prag/Grand Kinematograf Orient) — Weitere Auff.: 1.7.10 (Paris/ Omnia Pathé)
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Wie bei seinem Kollegen Max Linder, der in der Rolle eines Kurzsichtigen auftrat in "Maxens Duell". Natürlich muß er sich duellieren, ist aber fühlender Mensch und will seinem Gegner das Leben schenken. Aus diesem Grunde schießt er den Revolver in die Luft ab; trifft aber nun gerade den Armen, der sich in den Baum gerettet hat, vor dem Max steht. - Dieser hatte sich nämlich mit dem Baumstamm erzählt anstatt mit dem Duellanten. Chr.Arp. [=Christian Arp] (Erste Internationale Film-Zeitung, 2.5.1914)
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Max Linder, it appears from this very entertaining play, has had the misfortune to become exceedingly short-sighted; so much so that we see him stumbling into various inanimate object, and profusely apologising to them. Having received a note from his inamorata making an appointment with him at a café, Max sets off, and arrives there first. Here he mistakes another lady for his sweetheart, and fondly embraces her, to the extreme annoyance of her male companion. Max apologises, but that does not satisfy the angry man and his friend, and a duel is arranged. The two meet, accompanied by their respective seconds, and Max's opponent fires first and then climbs up the nearest tree. Max has been peering in all directions, and then, advancing close to the afore-mentioned with the result that he inflicts a wound after all upon his tree-climbing adversary. This film is a laughter-raiser all through. (The Bioscope, 26.5.1910)
• Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Cinémathèque Québecoise (Montreal), Museum of Modern Art (New York), National Film Center (Tokyo) ─ • Der Film war Teil der Serie "Les Films Max Linder" (TV 1995) (-"-/Das Duel des Herrn Kurzsichtig, ca.1909, 4:50) ─ • Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: Le Temps de Max (TV-Dokumentation, 2000).
Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:
Nina, die kleine Freundin Herrn Held’s, gewährt diesem ein Rendezvous auf der Terrasse des Prinzenkaffees. Herr H., der kaum über seine Nase hinwegsehen kann, irrt sich und umfasst die Frau seines Tischnachbarn. Wut des Herrn – Kartenwechsel. Die beiden Herren sehen sich auf dem Duellplatz wieder. Herr H. schenkt großmütig seinem Gegner das Leben und zielt in die Luft. Aber die Kugel trifft gerade einen gewissen Körperteil des Herrn, der ängstlich bei einem Bauern Zuflucht sucht. (Katalog Pathé)
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Maxens Angebetete wird von ihm in einem Cafe erwartet. Er glaubt sie gefunden zu haben. In seiner eminenten Kurzsichtigkeit begrüßt er stürmisch eine Fremde, noch dazu eine verheiratete Frau. Das trägt ihm natürlich eine Forderung auf Pistolen ein. Andern Tages findet der furchtbare Zweikampf statt. Sein Gegner hat bereits nach ihm geschossen d.h. vorbei. Nun kommt er zum Schuß. Doch Ersterer, den plötzlich eine Panik ergreift, flüchtet heulend und zähneklappernd und erklettert in seiner Todesangst einen Baum, in dessen Aesten er sich versteckt. Doch unser Max ist ein gar edler Gegner. Des Andern Furcht macht ihn stolz. Und so geht er denn auf diesen zu, um ihm die Hand zur Versöhnung zu reichen. In seiner Kurzsichtigkeit hält er jedoch den Baum für seinen Feind. Und indem er ihm zuruft: "Ich werde sie schonen!" schießt er sein Pistol in die Luft ab. Die Kugel trifft den dort oben zum Unglück in den edelsten Teil des Körpers, was einen Schlußeffekt von zündender Wirkung herbeiführt. (Der deutsche Lichtbildtheater-Besitzer, 9.6.1910)