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1883
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16. Dez. 1883
Max Linder kommt als Gabriel Maximillian Leuvielle in Saint-Loubès, in der Nähe von
Bordeaux, zur Welt. Obwohl es auch um 1900 nichts ungewöhnliches war
sich einen Künstlernamen zu wählen, sind sich seine Zeitgenossen lange
nicht bewußt, dass auch Max Linder ein solcher ist. Noch 1920 fragt
die Zeitschrift FILMA seine Leser überrascht: "Wußten Sie dass unser
«Max national» in Wirklichkeit Leuvielle heißt?"
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1883
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1902 |
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1902
Er besucht das Conservatoire
Muncipal de Bordeaux. Einer seiner Lehrer ist Adrien Caillard,
der im Jahre 1904 ans
Théâtre de l'Ambigu
geht und Linder zu einem Engagement im gleichen Theater verhelfen
wird.
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1902
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1903
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7. Juli 1903
Max gewinnt den zweiten Preis bei der Abschlußprüfung auf der Schauspielschule in
Bordeaux für das Fach "Drama" sowie den ersten Preis für "Komödie".
Engagement am THEATRE DES ARTS in Bordeaux. Er steht hier u.a. in den
Stücken: "Le Barbier de Séville", "Les Précieuses ridicules", "Les Fourberies de Scapin"
auf der Bühne.
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1903
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1904
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1904 geht Max von Bordeaux nach Paris.
Herbst 1904
Unter dem Namen "Leuvielle" bewirbt er sich erfolglos am
Pariser Conservatoire
National de Musique et de Déclamation in Paris. (René Jeanne, "Max
Linder et le théâtre", 1965)
20. Okt. 1904
Die erste Premiere im THEATRE DE L'AMBIGU mit dem Stück:
Le Tour du
Monde d'un enfant de Paris. Laut René Jeanne wird Max so kurzfristig
für einen erkrankten Kollegen eingesetzt, dass er kaum Zeit hatte, den
Text für die Rolle eines Schiffskommandanten zu lernen.
3. Dez. 1904
Premiere von
Le crime d'Aix. Zum ersten Mal taucht der Name "Max
Linder" auf der Besetzungsliste auf - jedoch erst an 15. Stelle der
männlichen Darsteller.
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1904
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1905
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15. April 1905
In dem Magazin LE THEATRE wird zum ersten Mal ein Foto von Max in der
Rolle des "Caulaincourt" aus dem Stück
La belle marsaillaise
veröffentlicht.
15. Juni 1905
Wiederaufnahme von
La fleuriste des Halles. In dem Drama wird ein
Traum der Blumenhändlerin durch einen Film dargestellt. (René Jeanne,
"Max Linder et le théâtre", 1965) Wahrscheinlich gibt es Max die Inspiration
für den "Film-Sketch", mit dem er später in ganz Europa Triumphe
feiern wird.
5. Aug. 1905
Sein erster für Pathé gedrehter Film kommt heraus. Er hat den Titel:
Première
Sortie (frei übersetzt: "Erstes Erscheinen")
Herbst 1905
Unter dem Namen "Max Linder" bewirbt er sich ein zweites Mal, wieder
erfolglos, am Pariser Konservatorium.
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Foto aus "Le Théâtre",
15. April 1905
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1905
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1906
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Herbst 1906
Zum dritten und letzten Mal bewirbt er sich, wieder erfolglos, am
Konservatorium in Paris. Diesmal wieder unter seinem Geburtsnamen "Leuvielle".
2. Nov. 1906
Die erste Premiere nach seinem Wechsel zum THEATRE DES VARIETES mit
dem Stück:
Miquette et sa mère.
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1906
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1907
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15. Nov. 1907
Im
Pathé Grolée in
Lyon ist der Film
Le mari de la doctoresse auf dem
Programm. Erst durch ein wiederentdecktes Szenenfoto wurde der
Hauptdarsteller als Max Linder identifiziert.
Dez. 1907
Auf der Pathé-Weihnachtsfeier tritt er in der Rolle des "Polichinelle"
auf. (Richard Abel, The Ciné goes to town.)
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1907
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1908
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24. April 1908
Premiere von
Le Roi im
Théâtre des Variétés.
Das Stück wird zum größten Erfolg der Pariser Theatersaison 1907/08. Neben seiner
abermals kleinen Rolle als "William Touret" ist er
diesmal auch die Zweitbesetzung für eine der Hauptrollen (Pierre Philippe in "Le Temps de Max"). In der Hoffnung einmal für Max Dearly einspringen zu können,
erneuert er seinen Vertrag mit Pathé vorerst nicht.
14. Juli 1908
Im Cirque d'Hiver wird ein Film-Sketch aufgeführt. In der
"Chronique du cinéma" (1992) von Jacques Legrand wird der Schauspieler in diesem
Sketch als Max Linder identifiziert.
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1908
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1909
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18. Juni 1909
Nach 350 Vorstellungen beginnt die 3. Saison von
Le Roi ohne Max,
denn bereits einige Zeit vorher hat er seine Hoffnung aufgegeben,
beim Theater Karriere zu machen. Er hat einen neuen Vertrag mit Pathé unterschrieben, der ihm nicht nur eine "sehr hohe Gage" (New York Dramatic
Mirror, 30.7.10) sichert, sondern ihm auch die Möglichkeit bietet seine Filme
selbst zu schreiben und zu inszenieren.
Juli 1909
Die ersten Filme nach seinem neuen Vertrag kommen in Österreich
heraus. Ab Anfang September wird sein Name im Vorspann aller seiner
Filme, sowie auch in den Programmankündigungen der Presse, genannt.
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1909
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1910
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30. Juli 1910
In einem Artikel für das
CINE JOURNAL beziffert Georges Fagot die Anzahl der bisher mit Max Linder gedrehten Filme auf «plus de cent»
(mehr als Hundert). Zusammen mit den 117 Filmen, die er ab diesem
Zeitpunkt noch drehen wird, läßt sich sein Gesamtwerk auf knapp 220
Filme schätzen.
20. Okt. 1910
In der Revue
Vive Paris! führt er im
Olympia einen Film-Sketch auf.
Dafür werden eigens Plakate mit Max Linder angefertigt auf denen er
fragt: "M'as-tu vu, à l'Olympia?" (/"Hast Du mich im Olympia
gesehen?").
8. Nov. 1910
Max wird mit einer Blindarmentzündung ins Krankenhaus eingeliefert und
noch am gleichen Abend operiert. Eine anschließende
Bauchfellentzündung erfordert ein etwa sechsmonatiges Pausieren.
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1910
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1911
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28. Juli 1911
Der erste Film nach der Krankheitspause
Voisin, Voisine, kommt
zuerst in Österreich heraus.
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Anzeige aus "Erste
Internationale Film-Zeitung", 12. Aug. 1911
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1911
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1912
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Anzeige aus "Oesterreichischer
Komet", 10. Aug. 1911
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24. März 1912
In der Nachmittags- und Abendvorstellung tritt Max im
Cirque d'Hiver
in einem neuen, von ihm geschriebenen, Sketch auf.
5. April 1912
LE CINEMA schreibt, dass er für eine 3-monatige Europa Tournee
engagiert wurde, die ihm die «bescheidene» Summe von 60.000 Francs
einbringen werde.
6. Juni 1912
Nach einem "Boxkampf auf Rollschuhen" mit seinem Kollegen Georges
Vinter (aka: Nick Winter), führt er im
Brasserie Cinéma Rochechouart
einen Sketch auf.
9. Juni 1912
Im Velodrom im "Parc de Princes", unmittelbar nach der Zieleinfahrt
eines 100 km Motorradrennens, macht er vor den verbliebenen Zuschauern Aufnahmen für den Film
Jockey
par amour [1913].
Juli 1912
Abschluß eines 3-Jahres-Vertrags über 1 Million Francs. Im Deutschen
Reich werden Linders Filme 20% teurer. Seine bisherige Jahresgage
hatte 100.000 Francs betragen (Der deutsche Lichtbildtheater-Besitzer,
30.3.1911).
20. Sept. 1912
Bühnen-Auftritt mit Stacia Napierkowska in Barcelona. Vor dem Sketch
Pédicure par amour wird der Film,
Mariage au téléphone gezeigt. Als
Vorlage für den Bühnensketch dient der gleichnamige Film aus dem Jahre
1908, der von Charles Decroix nach eigenem Szenario
gedreht wurde. Als Co-Autoren zeichnen jetzt Armand Massard, Freund und
Kolumnist der Tageszeitung LA PRESSE, und Linder selbst.
25. Sept. 1912
Im El Tibidabo in Barcelona wird ihm zu Ehren ein "Riesenbankett"
gegeben.
28. Sept. 1912
In der Stierkampfarena in Barcelona tritt er vor mehr als 10.000
Zuschauern als Torero auf. Die dabei entstandenen Aufnahmen finden in
dem Film
Max Toréador [1913] Verwendung.
8. Okt. 1912
Am zweiten Abend des 5-tägigen
Gastspiels im Gran Teatro in Madrid stürzt er auf die Bühne.
Nach einem weiteren Unfall im Alhambra im nächsten Jahr, der sich
wieder beim Herablassen an einem Seil ereignet, wird er daraufhin am
Ende des Jahres in St. Petersburg von einem Mitarbeiter "gedoubelt"
(St. Petersburger Zeitung, 17.12.13 [russ. Kal., 4.12.13]).
15.
Okt. 1912
Trifft mit seinen Partnern, Stacia Napierkowska, Jacques Vandenne und
Delson in Lissabon, Portugal ein.
19. Okt. 1912
Auftritt im
Theatro da Republica in
Lissabon bis einschl. 22. Oktober. Als Teil des Bühnenprogramms wird
hier der Film
Entente cordiale [1912] gezeigt.
15. Nov. 1912
15-tägiges Gastspiel im Wiener Ronacher mit seinen
Partnern Leonora und Vandenne. Vor dem Theater macht er einige Tage
später Filmaufnahmen.
19. Nov. 1912
In Begleitung seiner Sketch-Partner besucht er eine Kinovorführung von
L'enlèvement en hydroaéroplane
[1912] in einem Wiener Kino.
2. Dez. 1912
Ein ursprünglich auf zwei Wochen ausgelegtes Gastspiel im
Wintergarten
in Berlin, wird aufgrund seines großen Erfolges auf vier Wochen
verlängert. Einige Tage nach seiner Ankunft macht er mit dem
Deutschen Albert Paulig Filmaufnahmen für Pathé (Berliner Börsen
Courrier, 12.12.12). In welchem Film diese Verwendung finden, ist
unbekannt.
7. Dez. 1912
Das "Berliner Tageblatt" berichtet, dass
sich zwei deutsche Filmfirmen zusammengeschlossen hätten, um Max mit
einer 3-Jahres Gage in Höhe von 1,5 Millionen Francs von Pathé Frères
abzuwerben. Das Angebot soll ebenfalls die Zahlung einer eventuellen
Konventionalstrafe für Pathé enthalten haben. Ob diese Geschichte auf
Fakten beruht, und was daraus wurde, ist unbekannt.
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1912
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1913
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27. Febr. 1913
THE BIOSCOPE schreibt, dass die
Vorbereitungen für eine Rußland-Tournee abgeschlossen seien. Weil er
aber erst gut neun Monate später nachweislich dorthin
gelangte, sind manche Historiker davon ausgegangen, dass es zwei
Rußland-Tourneen gab. Außer der Notiz in THE BIOSCOPE gibt es jedoch keinen
Hinweise auf eine Tournee zu diesem Zeitpunkt.
6. Juli 1913
Mietet für fünf Wochen das Pariser
Olympia. Unter dem
Slogan "Max tue un taureau" (/"Max
tötet einen Stier") zeigt er den bisher
in Frankreich unveröffentlichten
Max Toréador. Als zweiter Linder-Film
kommt
Max en vacances zur Aufführung. Diese
«Saison Max Linder» beinhaltet kein persönliches Auftreten von Max.
22. Juli 1913
Nimmt an 5-tägiger Segelregatta in Le Havre mit seiner eigenen Yacht
Film
teil.
25. Juli 1913
Zeitgleich im Berliner "Cines" Nollendorf-Theater und im Pariser
Olympia hat der, mit 45 Min., bisher längste Lustspielfilm
Le duel de Max Premiere.
10. Aug. 1913
Mit Ende der "Saison Max Linder" wurde
Max Toreador insgesamt 50 Mal
gezeigt.
30. Aug. 1913
Im Pariser Variété Alhambra hat sein neuester Film-Sketch
C'est le
tango qui est la cause de ça Premiere. Seine Partner sind die
Engländerin Hilda May, Georges Gorby und Pré fils. Handlungselemente
des Bühnensketches werden von Linder später in dem Film
Coiffeur par amour [1915] verwendet.
11. Sept. 1913
In Großbritanien kommt der Film
Max on the road to matrimony heraus.
Der bisher weder in Frankreich noch im deutschsprachigen Raum
nachgewiesene Film, enthält den sogenannten "Spiegel-Trick", den
Linder Jahre später in
Seven years bad luck [1921] erneut
verwenden wird. Eine Schmalfilmfassung, die ab 1923 angeboten wird,
erhält den Titel
Une bonne farce.
10. Okt. 1913
Übernimmt das im Vorjahr eröffnete
Kosmorama und führt es als
Wochenschaukino Pathé Journal weiter. Nach einem Umbau wird es am
17.12.1914 als Ciné Max Linder wiedereröffnet.
11. Okt. 1913
Führt den Sketch vom Alhambra
auch in dem am Vortag eröffneten Palais de la danse des
Olympia auf.
14. Nov. 1913
17-tägiges Gastspiel im
Royal-Orpheum
in Budapest. Als
Partnerin begleitet ihn Lucette Darbelle.
19. Nov. 1913
Im Budapester Hotel Ritz bekommt er um 8 Uhr Morgens Besuch von einem
Gerichtsvollzieher. Durch ein nicht absolviertes Gastspiel in der
österreichischen Provinz hatte er eine Konventionalstrafe von 1000
Kronen erhalten, diese jedoch nicht bezahlt.
3. Dez. 1913
Ankunft in St. Petersburg. Bei seinen Auftritten in Rußland ist Mary
Mitchell seine Partnerin. Musikalisch begleitet wird er, nach eigenen
Angaben, von Dimitri Tiomkin (1894-1979). Dessen Aussagen, wonach
Linder nach der Ankunft am Bahnhof mit einem Flugzeug zu seinem Hotel
geflogen sein soll (Films in Review, Nov. 51), dürfen allerdings
bezweifelt werden. Zeitungsmeldungen sprechen lediglich von einem
"warmen Empfang". (St. Petersburger Zeitung, 4.12.13 [russ. Kal.,
21.11.13])
16. Dez. 1913
Aufführung des Films
N'embrassez pas votre bonne vor geladenen
Gästen in Berlin (Lichtspiele "Mozartsaal").
20. Dez. 1913
Ankunft in Moskau, der zweiten Station seiner Rußland-Tournee. Von
einer Gruppe Studenten wird er vom Bahnhof zu seinem Hotel getragen.
(Yuri Tsivian, Russia 1913
Cinema, Griffithiana 1994)
28. Dez. 1913
Aus Kiew berichtet die
ST. PETERSBURGER ZEITUNG, dass die zweite
Vorstellung im Zirkus wegen mangelnder Zuschauer, bzw. zu hoher
Eintrittspreise, ausfallen mußte.
30. Dez. 1913
In Paris wird Harry Fragson, Linders Partner aus
Entente Cordiale
[1912], vom eigenen Vater im Streit erschossen.
31. Dez. 1913
Im Stadttheater von Odessa steht er drei Tage auf der Bühne.
Noch begeisterter als in St. Petersburg oder Moskau wird er in Odessa
"auf den Straßen mit Hurra empfangen und auf Händen getragen.
Seinetwegen kam es sogar zu Verkehrsstörungen, die das Einschreiten
der Polizei nötig machten." (St. Petersburger Zeitung, 2.1.14 [russ.
Kal., 20.12.13])
Dez. 1913
In dem 2-Akter Si j'ose m'exprimer
ainsi von Jean Bastia tritt Irène Bordoni als Max Linder auf. In
gleicher Aufmachung wird sie auch ab dem 11. Juni 1914 in der
Revue de Marigny in
Les sosies [de Max Linder] zu sehen sein. Wenig später erscheinen
Max Linder Doppelgänger auch im Film. André Séchan setzte anscheinend
auf eine Karriere als Max Linder-Kopie in dem Film
Comment il manqua son mariage.
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Plakat "Le
duel de Max" von Adrien Barrère
Anzeige aus "Pester Lloyd",
14. Nov. 1913

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1913
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1914 |
Aus "La Presse", 29. März
1914 |
7. Jan. 1914
Ankunft in Warschau, der letzten Station seiner Rußland-Tournee.
8. Jan. 1914
2-tägiges Gastspiel in der
Philharmonie in Warschau
.
Jan. 1914
Bei einer Leserumfrage der Zeitschrift Illustrierte Kino-Woche
(Berlin) nach ihren Lieblingsschauspielern, belegt Max den vierten
Rang. Die ersten drei Plätze gehen an Schauspieler, die in
"Filmdramen", der zur Zeit vom Publikum bevorzugten Filmsparte,
mitwirkten.
14. Jan. 1914
Einen Tag vor seiner Rückkehr nach Paris macht Max
Außenaufnahmen in Berlin für
Max professeur de Tango.
21. März 1914
Das CINE JOURNAL meldet den Tod von Gabrielle Lange, Linders
Partnerin in Filmen wie
Victime du quinquina [1911] und
Amoureux de la teinturière [1912].
27. März 1914
Die Revue
Elle est de..., die er zusammen mit Max Aghion
geschrieben hat, wird im Gaité Rochechouart uraufgeführt. Seine
Partner sind Made Andral, Castel und Dave Loty. Nach einer Meldung aus
LE FILM, vom 12.6.14, ist der Revue allerdings kein großer Erfolg
beschieden.
11. Juni 1914
Auftritt "en chair et en os" (/"in Fleisch und Blut") im Folies-Marigny mit dem Sketch
Député. An seiner Seite
spielen Germaine Rysor und Fred Pascal. Für den Sketch wurden
Handlungselemente aus dem Film
Les vacances de Max [1913] übernommen.
Juli 1914
Ein Gericht in Paris verurteilt Georges
Lordier, den Betreiber des "Cinemax", den Namen seines Kinos zu ändern.
Max hatte, in Vorbereitung seines eigenen "Ciné Max Linder", die
Befürchtung, das Publikum könnte vermuten, das "Cinemax" hätte
besondere Befugnisse, Linder-Filme zu zeigen.
14. Juli 1914
Anläßlich einer Feier zum französischen Nationalfeiertag, zu der er
unter anderem auch das Tänzerpaar Gaby Deslys und Harry Pilcer in
seine Villa in Varenne-St. Hilaire eingeladen hatte, ereignet sich ein
Unfall, bei dem er und einige seiner Gäste in die Seine stürzen.
Niemand wird jedoch verletzt.
27. Juli 1914
Für Kinobetreiber wird im Hotel-Monopol in Wien der Film
Max asthmatique vorgeführt. Anders
als im Deutschen Reich, wo nach dem Ausbruch des Krieges keine neuen
Max Linder Filme mehr gezeigt werden können, wird dieser noch Ende
August in Österreich/Ungarn anlaufen.
31. Juli 1914
Während über dem Deutsche Reich der Kriegszustand verhängt wird, hat
als letzter Max Linder-Film vor Ausbruch des Krieges
Max à Monaco
in den Berliner Kinos Premiere. Die französischen Mitarbeiter von Pathé verlassen die Hauptstadt am gleichen Tag.
3. Aug. 1914
Offizieller Kriegsbeginn zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich.
Max meldet sich freiwillig und stellt darüber hinaus seinen Wagen zur
Verfügung.
19. Sept. 1914
Der PESTER LLOYD berichtet (fälschlicherweise), dass Max gefallen sei. Am
3. Oktober meldet sich Linder telefonisch aus einem Armeelazarett an
der Front und erklärt, dass er nicht einmal krank sondern nur
«Rekonvaleszent» sei.
17. Dez. 1914
Das Pathé Journal wird als
Ciné Max Linder wiedereröffnet.
"Sehr wichtiger Hinweis. - Das Ciné Max Linder wird die einzige
Einrichtung in Paris sein, wo die sensationellen neuen Filme des
«Königs der Leinwand»
laufen." (La Presse, 16.12.14)
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1914
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1915
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16. Mai 1915
Max startet seine Italien-Tournee in Turin. Mit seinem Sketch
Député,
bei dem ihm wieder Germaine Rysor zur Seite steht, tritt er im
Theatro
Alfieri auf, dem größten und elegantesten Theater der Stadt.
19. Mai 1915
Im 3000-Personen-fassenden Theater
Dal Verme in Mailand tritt er bis
23.5. auf.
28. Mai 1915
Am zweiten Abend seines fünftägigen Gastspiels im
Teatro Nazionale in
Rom besucht der italienische Ministerpräsident Antonio Salandra die
Vorstellung. Fünf Tage zuvor hat Italien Österreich/Ungarn den Krieg
erklärt.
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1915 |
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1916 |
Aus "New York
Dramatic Mirror", 9.12.1916 |
Aug. 1916
Schließt Kontrakt mit Essanay über 12 Filme pro Jahr ab.
28. Okt. 1916
Abreise in die Vereinigten Staaten.
10. Nov. 1916
Max trifft in den Essanay-Studios in Chicago ein. Seine Garderobe
führt er in 46 Schrankkoffern mit sich.
Dez. 1916
Beginn der Dreharbeiten zu
Max comes across in Chicago.
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1916
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1917
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6. Febr. 1917
"Trade show" für
Max comes across im
Loew's New York.
6. März 1917
Reise an die Westküste, um dort "His First Los Angeles Made
Comedy" (Anzeigentext, LOS ANGELES TIMES, 29.4.17), mit dem Titel
Max in a taxi, zu drehen. Die eisigen Temperaturen in Chicago hatten gesundheitliche Probleme verursacht.
April 1917
Wegen Geschwindigkeitsübertretung wird er in Los Angeles verhaftet.
Die Klage wird fallengelassen, als er, ausgerechnet am Tag seiner
Verhandlung, ins Krankenhaus eingeliefert werden muß.
12. Mai 1917
Charles Chaplin schenkt ihm ein Foto mit der Widmung: "To the one and
only Max / The Professor / From his Deciple / Charlie Chaplin / May 12th
1917".
Mai 1917
Der Abbruch der Dreharbeiten in Amerika nach nur drei Filmen wird
bekanntgegeben.
6. Aug. 1917
Verläßt Los Angeles. Abfahrt nach Europa an Bord der
Espana am 11.
August.
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Aneige aus
"Los Angeles
Times", 29. April 1917
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1917
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1918
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April 1918
Die Zeitschrift LE FILM meldet den Verkauf des
Ciné Max Linder an die Omnia-Gesellschaft.
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1918
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1919
93 4:
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14. März 1919
Nach einer eineinhalbjährigen Umbauzeit, findet die
Wiedereröffnung des
Ciné Max Linder statt.
21. März 1919
Steht in dem Sketch
The bill im
Ciné Max Linder bis zum 28. März
wieder auf der Bühne.
11. Nov. 1919
Max schifft sich erneut nach Amerika ein.
15. Nov. 1919
"Trade show" im
Ciné Max Linder für
seinen ersten Spielfilm in abendfüllender Länge,
Le petit café.
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Anzeige aus "Ciné-Journal",
1. Nov. 1919 |
1919
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1
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Plakat
von "Le feu sacré" |
15. Juni 1920
Beginn der Arbeit an dem Film
Seven years bad luck.
1. Okt. 1920
Pathé veröffentlicht
Le feu sacré, eine Wiederaufführung von dem
1911-Film
Max et Jane veulent faire du théâtre mit Jane Renouardt.
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1920
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1921
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7. Juni 1921
Be my wife wird in geschlossener Vorstellung in der
Aeolian Hall in
New York vorgeführt.
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Plakat von "Be my wife" |
1921
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1922
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Französisches Plakat
von "The three
must-get-theres"
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15. April 1922
Sein Sekretär Norwood Smith (25) wird zu einer Bewährungsstrafe
verurteilt, weil er auf zwei Schecks (über insgesamt $650) Linders
Unterschrift gefälscht hat.
Mai 1922
Ende des Monats lädt er einige Freunde zu einer privaten Vorführung
von
The Three must-get-theres in seine Villa. Zur Begrüßung
präsentiert er sich, verkleidet als orientalischer Potentat und mit
einem Löwen an seiner Seite, in einem "tableau vivant".
5. Juli 1922
Max kehrt an Bord der Paris nach Frankreich (Nizza) zurück.
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1922
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1923
93 4:
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29. April 1923
Nach zweiwöchiger Suche wird Max in Nizza wegen Entführung der erst
17-jährigen Hélène Peters von der Polizei festgenommen. Um eine
Ausweitung des Skandals zu verhindern verzichten die Eltern des
Mädchens auf eine Anzeige.
Juli 1923
Dreht in zwölf Tagen
Au secours, unter der Regie von Abel Gance.
2. Aug. 1923
Heirat mit Hélène (Ninette) Peters. Nach dem Tod der beiden im Oktober
1925, werden Linders Freunde behaupten, dass Max durch Androhung von
Selbstmord zur Heirat "erpreßt" worden sei.
28. Nov. 1923
Ankunft in Wien zu Dreharbeiten von
Clown aus Liebe. Der als
Regisseur vorgesehene René Hervil wird kurze Zeit später durch Edouard
Emile Violet ersetzt.
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1923
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1
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Englisches
Plakat von "Max, Der Zirkuskönig" |
24. Febr. 1924
Selbstmordversuch Linders und seiner Frau wird der Presse als Versehen
erklärt.
11. April 1924
Die Vita meldet den Abschluß der Dreharbeiten von
Clown aus Liebe.
Drei Wochen später wird der Titel in
Max, der Zirkuskönig geändert.
12. Juni 1924
In der Scala in London wird eine Rohfassung von
Max, der
Zirkuskönig, in geschlossener Vorstellung, vorgeführt.
Der Kritiker von Variety schreibt: "ohne Zweifel eine der besten
Komödien die jemals gezeigt wurden." (25.6.1924)
27. Juni 1924
Geburt von seiner Tochter.
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1924
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1925
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Sept. 1925
Die Filmzeitschrift CINEA-CINE POUR TOUS organisiert Rundfunk Sendung
mit Max Linder, Suzanne Bianchetti und J.L.Croze.
30. Okt. 1925
Beunruhigt durch eine nicht eingehaltene Verabredung
mit ihrer Tochter, läßt Linders Schwiegermutter die Tür zur Suite im
Hotel Baltimore in Paris um 10 Uhr morgens aufbrechen. Max und seine Frau werden
bewußtlos aufgefunden. Beide wiesen eine Überdosis Schlaftabletten,
Morphiuminjektionen und durchschnittene Pulsadern auf. Am Nachmittag
gegen 5 Uhr stirbt zuerst seine Frau Hélène.
31. Okt. 1925
Tod Linders um 0:25 Uhr. In einem Abschiedsbrief an seine Eltern
schreibt er: "Die Frau, die ich geheiratet habe
und die ich für einen Engel hielt, ist in
Wahrheit ein Monster."
5. Nov. 1925
Beisetzung von Max Linder.
Während seine Frau auf einem Pariser Friedhof beigesetzt wird,
überführte man die Leiche Max Linders nach St. Loubès, seinem
Geburtsort.
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Aus "Daily Express", 2. Nov.
1925 |
1925
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Bibliografie
Bücher:
Max Linder - Ein früher
Star, Thomas Kuchenbuch [Maske und Kothurn, Heft 1-2], 2008
Catalogue Pathé
des années 1896 à 1914, Vol. 1-4, Henri Bousquet 1993-96
De Pathé Frères
à Pathé Cinéma (1915-1922), Vol. 1+2, Henri Bousquet 1999
Catalogue des Films
français de Fiction de 1908 à 1918,
Raymond Chirat, 1995
Catalogue des films
français de longs-métrages, Films de fiction 1919-1929,
Raymond Chirat, 1984
Das Filmangebot
in Deutschland, 1896-1911, Herbert Birett 1991
Das Filmangebot
in Deutschland, 1912-1920, Herbert Birett (unveröffentlichtes
Manuskript)
Histoire
générale du cinéma III, Georges Sadoul, 1951
Filmographie
Universelle - Histoire du cinéma, Jean Mitry, 1969
Pathé
Premier Empire du Cinéma,
Jacques Kermabon, 1994
Catalog
of Copyright Entries, Motion Pictures 1912-1939,
Library of Congress, Washington, 1951
AFI
Catalog Feature Films, 1921-1930,
The American Film Institute, 1971
The Ciné goes
to town, Richard Abel, 1994
Chronique du
cinéma, Jacques Legrand, 1992
Max Linder, Charles
Ford, 1966
etc.
Artikel:
Max Linder Was The
Motion Picture's First Truly International Star,
Jack Spears,
Films in Review Vol.
XVI №5, 1965, 272ff
More on Linder,
Jack Spears,
Films in Review, June/July 1965, 391
Max Linder et le théâtre,
René Jeanne,
Revue d'histoire du théâtre, Avril-Juin 1965, 164ff
Le dossier du mois,
Cinéma 64, Jan.
1964, 36ff-,
Le comique à
l'écran
Russia 1913 Cinema, The
Duel of Top Hats-,
Yuri Tsivian,
-Griffithiana
№ 50, 1994, 129ff
Max Linder à Varsovie
(1914), Irek
Dembowski,
1895 №7,
1990, 91ff
etc.
[►Div. Artikel 1908 bis 1925]
Copyright © 2006 [Georg Renken].
─ E-mail: rengeo@web.de
─
Stand:
Mai 2009
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