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Max boxeur par amour

Weitere Titel: Boxer aus Liebe (D, Ö)/ Love and Boxing (UK) - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Länge: 235m - s/w - Interpret: Max Linder - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 5385/Sept.12 - UA: 23. August 1912 (Österreich, Auff. in „Bioskop-Theater Annenhof“/Graz am 31.8.1912) — Weitere Auff.: 21.9.12 (Berlin/ Kammer-Licht-Spiele); 25.10.12 (Paris/ Omnia Pathé)

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Man darf mit einer Dame wirklich nicht ins Kino gehen, vor allem nicht mit der falschen, am wenigsten aber, wenn Max Linder als Boxer halbnackt auftritt. Zwar glaubte ich zu bemerken, daß meine Nachbarin sich bei dem Film ebenso wie das übrige Publikum köstlich amüsierte, daß auch sie der Meinung war, man (Mann) beendet einen Boxer-Match zwischen Mann und Frau am schnellsten durch einige Küsse, aber ich muß mich wohl getäuscht haben. Denn nach Schluß dieses Films erklärte mir meine Begleiterin, sie könne unmöglich in einem Kino bleiben, (Gott sei es gedankt, daß es gerade das Schlußbild war), in dem ein Mann halbnackt sich zeige. Sie habe überhaupt noch keinen unbekleideten Mann gesehen, überhaupt. Pfui! Paul Réno (Erste Internationale Film-Zeitung, 28.9.1912)

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Max falls in love with Miss Diana Jeffroies, daughter of Jack Jeffroies, a boxer. Diana does not lack in suitors, and declares that the man to win her will be the one who can beat her in a boxing match. Max goes into training at once, and boxes vigorously with his valet, who, not daring to retaliate, causes his master to feel considerably elated. On the day of the match, Diana "knocks out" her opponents one after the other until it is the turn of Max. That gentleman soon finds he has little hope of being the winner, and resorts to clinches, during which he gives Diana some resounding kisses. Diana, surprised by this novel method of attack, "throws up the sponge," and Max wins the day. (The Bioscope, 5.9.1912)

 

 

 

Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Archiva Nationala de Filme (Bucuresti), Danish Film Institute (Kobenhavn)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:

 

Dasselbe gilt von unserm Freund Linder, der Boxer aus Liebe wird, weil die Tochter eines berühmten Meisterschaftsringers nur dem ihre Hand reichen will, der sie im Kampfe besiegt. Zwei andere Bewerber werden von der modernen Brünhilde glatt geschlagen, und Max, der im Boxen ein blutiger Neuling ist, würde unfehlbar ihr Schicksal teilen, wenn er nicht seine robuste Gegnerin durch eine neue, eigenartige Methode entwaffnete, indem er sie während des Ringens fortwährend küsst. So wird die Schöne zum ersten Male besiegt, und seltsamerweise ist sie gar nicht böse darüber. (Der Kinematograph Nr.298, 11.9.1912)