Be my wife
Weitere Titel: Max heiratet sein Weibchen (D)/ Sei mein Weibchen (Ö)/ Soyez ma femme (F) - Arbeitstitel: Too much pep; Who pays my wife's bills? - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Kamera: Charles J. Van Enger - Länge: 1417m - s/w - Interpreten: Max Linder; Alta Allen {Mädchen}; Caroline Rankin {Tante}; Lincoln Stedman {Archie}; Rose Dione {Mme Coralie}; Charles McHugh {Mr. Mme Coralie}; Viora Daniels {Mrs.Du Pont}; Arthur Clayton {Mr.Du Pont}; Pal {der Hund} - Produktion: Max Linder Productions - Vertrieb: Goldwyn Distributing Corp. - © 23.11.1921 - Sondervorführung: 7.6.1921 (New York/Aeolian Hall) - Auff.: 18. November 1921 (Atlanta/Forsyth Theater) — Weitere Auff.: 27.4.23 (Paris/Cine Magic Palace); 4.5.23 (Wien/Imperial-Kino); 30.5.24 (Berlin/Kronen-Lichtspiele)
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Max Linder gehört zu den altbewährtesten Filmhumoristen. Sein Weltruf ist älter als der Chaplins und der anderen seiner Art, die vor allem Amerika hervorgebracht hat. Ziemlich lange war er von der Leinwand verschwunden. Nun taucht er wieder in diesem Lustspiel auf, mit seinem im Grundton wie in mancher Geste von Chaplin gemahnenden, sehr wirksamen natürlich-grotesken Humor. Diesmal bewegt er sich auf Freiersfüßen, muß eine Reihe von Hindernissen überwinden, das Mißtrauen einer Drachentante und die Intriguen eines Nebenbuhlers, schließlich die Traumvorstellungen der eigenen Eifersucht. Lustig sind die Szenen im traumhaft wandelbaren Konfektionshause Meyer, wo sich Liebespaare Stelldichein geben und wo auf Wunsch und je nach Bedürfnis ein kleines Zechgelage sich im Handumdrehen in eine Anprobierszene verwandelt. Max sitzt unterdessen im Zentralheizungsschacht und zerschmilzt wie die Kerze in seiner Hand. Diese ergiebige Situation ist vielfältig humorvoll ausgenützt und spielt in ein argloses Stelldichein im Nebenraum immer wieder störend und aufregend hinüber. Der beste Einfall ist aber Maxens Solokampf mit einem von ihm vorgetäuschten Einbrecher, dessen „siegreicher“ Ausgang ihm den Sieg über seinen feigen Rivalen sichert! Dieser rächt sich freilich, indem er am Hochzeitstag beim feierlichen Trauungsakt eine Maus in die Hose des glücklichen Bräutigams schlüpfen läßt. Diese mütterliche Maus treibt mit ihren Streichen und mit ihrer plötzlich sich einstellenden Kinderschar beinahe Maxens mühevoll genug geschlossene Ehe und die ganze Hochzeitsgesellschaft panikartig auseinander, bis sich schließlich doch noch alles zum guten wendet und der bewegten Lustigkeit des Films den sentimentalen Abschluß gibt. Dr. R. P. (Süddeutsche Filmzeitung, 16.5.1924)
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If you haven't seen anything to make you laugh during the past few weeks take a jaunt down to the California Theater. Max Linder is there in "Be my wife," and he's making everybody agreeably happy. Max always does a number of funny things. You're sure of that. They may not be howlingly funny but at least they are entertainingly amusing. He has a different slant of humor, and manages always to intrigue you with his own quicksilver presence. Some of the gags in "Be my wife" are very good. The climax is a bear. Or, to be zoologically correct, it's a white rat. In fact, several white rats. And what Linder does with them is a caution. There's a French dexterity to the Linder humor. Some of it is too subtle to get over with a wallop, but all of it is very engaging, and occasionally just a bit risque. As risque anyway as the censorship will allow. The only trouble with Linder's photoplays is that they're not built up to whopping big thrills like those of Lloyd, Semon and others. They're always imbued with novelty, however, and were the construction improved, would probably hit the ball clear over the fence. Max's supporting players make a very good record. Most amusing is Caroline Rankin as Auntie. Lincoln Stedman plays the heavy, or I should say the "weighty," cleverly, Alta Allen, Viora Daniels, Rose Dione, Arthur Clayton and Charlie McHugh are others in the picture. Not omitting the dog, Pal, who does a very effective bit. By Edwin Schallert. (The Los Angeles Times, 3.4.1922)
• Eine Kopie des Films wird verwahrt in: Archives du Film du CNC (Bois d'Arcy), Cineteca del Friuli (Gemona), Cineteca Italiana (Milano) ─ • Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: Laugh with Max Linder (DVD, 2003) (13:00); En compagnie de Max Linder (Dokumentation, 1963) (10:00); L'homme au chapeau de soie (Dokumentation, 1983); Le Temps de Max (TV-Dokumentation, 2000)
Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:
Die lustige Geschichte von Maxens Brautwerbung, der diversen Zwischenfälle beim Hochzeitsfest und schließlich die dem Hinauswurf seiner Schwiegermama vorausgehenden heiteren Ereignisse. - Das Ganze ist inhaltlich vorwiegend auf Situationskomik gestellt, sehr unterhaltend, auch darstellerisch ausgezeichnet. Lediglich die Photos entsprechen nicht durchgehends. (Paimann's Filmlisten, 4.5.1923)
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Eine Tante, die Max nicht gern sieht und der unausbleibliche Rivale tun ihr übliches, um die Sache gründlich zu verwickeln. - Herausgeschmissen aus ihrem Hause, verkleidet er sich als Musiklehrer und alles scheint nunmehr großartig zu gehen, bis plötzlich "Pal", der Hund der Tante und sicherlich das unintelligenteste Tier, was im Film je gespielt, Max erkennt. - Auf der Flucht vor dem bissigen Köter fällt Max von einem Zaun und sein Rivale schlägt ihm derartig aufs Haupt, daß er bewußtlos liegen bleibt. Jetzt träumt Max, daß er bereits verheiratet sei, aber die kratzbürstige Tante geht immer noch um und verursacht dauernden Aerger. - Jetzt überstürzen sich eine Reihe der urkomischsten Situationen; eifersüchtige Ehemänner, Modesalons mit wunderschönen Modellen wechseln sich ab mit Max, der überall behindert und überall als Sündenbock angesehen wird. Gerade, als Max alle Hindernisse überwunden glaubt und nur die rosigsten Farben an seinem Ehehimmel sieht, erwacht er und bemerkt, daß er überhaupt noch gar nicht verheiratet ist. - Sofort sieht man ihn erneute Anstrengungen machen, sein Mädel zu gewinnen. - Wahrhaft zwerchfellerschütternd ist es, wenn der Zuschauer den von Max improvisierten Kampf mit einem Einbrecher beobachtet. - Dieser Kampf ist nämlich in Wahrheit gar kein Kampf, sondern Max schlägt sich mit sich selbst und kommt endlich als Sieger stolz zur Tante. Nun ist nichts mehr zu machen, auch die Tante ist von Maxems Tüchtigkeit überzeugt und nimmt ihn als Schwiegerneffen gnädig auf. (Programmheft, 30.5.1924)
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This comedy should give excellent satisfaction. Most of the situations are original; they should create roars of laughter, particularly in a crowded house. The one near the end, in which the star, standing behind the curtain, makes it appear as if two men are fighting, attaining this effect by using a pair of shoes in his hands and touching the ground with them, stands out the most. The plot revolves around Max Linder, as the hero, who, in trying to marry the girl he loves, gets into trouble; but he eventually overcomes all difficulties. The situations lack good connection, and the interest somewhat lags in the “joints,” but this defect will, no doubt, be overlooked on account of the other good qualities. – State Rights, 5 reels. (Harrison's Reports,18.6.1921)