Amour tenace
Weitere Titel: Hartnäckige Liebe (D, Ö)/ Love Unconquerable (UK, USA) - Regie: Max Linder - Szenario: Max Linder - Länge: 410m(/20 Min.) - s/w - Interpret: Max Linder - Produktion: Pathé Frères - Katalog-Nr.: 5327/Aug.12 - UA: 2. August 1912 (Österreich, Auff. in „Bioskop-Theater Annenhof“/Graz am 10.8.1912) — Weitere Auff.: 31.8.12 (Berlin/ Kammer-Licht-Spiele); 4.10.12 (Paris/ Omnia Pathé)
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Last not least sei Freund Max erwähnt, der seine Hartnäckige Liebe zu einem hübschen Millionärstöchterlein allen Schikanen des widerborstigen Vaters zum Trotz zum Siege führt. Welch zwerchfellerschütternde Wirkungen der "König des Lachens" mit seinem eleganten Humor aus diesem langwierigen Kampfe herauszuholen versteht, das muss man selbst sehen - beschreiben lässt es sich nicht! (Der Kinematograph, 14.8.1912)
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In another sketch written by himself, Max Linder provides us with twenty minutes of hearty laughter. In a way, it is a sequel to the successful Unskilful Skater, and, like the latter, is produced by the C. G. P. C. [=Compagnie Générale Pathé Cinématographique] As a struggling artist, Max is not allowed to pay attentions to a girl by her father. Max decides to win by persistency, and it is a case where persistency meets obstinacy to come off victorious. The artist is required to follow the father and daughter through the Alps. He finally gets the old man's promise to give his consent to the marriage in payment for his rescue. (The New York Dramatic Mirror, 15.1.1913)
• Der Film war Teil der Serie "Max Follies" (TV 1991) (10:00) ─ • Ein Ausschnitt des Films ist enthalten in: Le Temps de Max (TV-Dokumentation, 2000)
Weitere Filmbeschreibungen/Kritiken:
Max ist in die reizende Marga, die Tochter Mister Rockers, verliebt, aber leider will Mister Rocker in eine Heirat mit dem Künstler nicht einwilligen und verbietet ihm jeden weiteren Besuch seiner Tochter, was aber Max nicht im geringsten entmutigt. Um sich von Max zu befreien, beschliesst Mister Rocker, eine Reise in die Alpen zu unternehmen, und Max, von Marga benachrichtigt, fährt mit demselben Zuge mit, zum grössten Verdrusse Mister Rockers. Mister Rocker glaubt aber dem zudringlichen Max dennoch entweichen zu können und mietet deshalb den ganzen Zug. Max geniert auch das nicht und da er sich aber einen ganzen Zug nicht mieten kann, bindet Max einen Esel an den Zug, auf dem er dann reitend die Reise mitmacht. Mister Rocker ist ganz verzweifelt, als er dann bei der Endstation Max wiedersieht und unternimmt einen Ausflug ins Gebirge. Max natürlich auf Skiern hinter ihm. Sogar als Max Mister Rocker, der abgestürzt war, hilft, will dieser dennoch in eine Heirat nicht einwilligen. Deshalb beschliesst Max eine neue List, die er mit Hilfe Margas ausführt. Er lässt in einer Zeitung eine Notiz erscheinen, dass seine Heirat mit Miss Rocker bevorstehe und dass er sich das Herz der jungen Amerikanerin bei einer Rettung Mister Rockers erworben habe. Marga ist dadurch scheinbar kompromittiert und drohte sich zu erschiessen, wenn ihr Vater jetzt nicht in eine Heirat einwillige. Sie schreibt gleichzeitig an Max, bei dieser Taktik weiter zu bleiben, da er so die grössten Chancen habe, sie zur Frau zu bekommen. Und als dann Mister Rockers schliesslich schon infolge dieser Zeitungsnotiz in diese Heirat einwilligt, weigert sich Max scheinbar, so dass er mit dem Revolver von Mister Rocker gezwungen wird, sich mit seiner Tochter zu verloben. Max und Marga lachen sich jetzt über die gelungene List ins Fäustchen, selbstverständlich hinter Papas Rücken, weil der diese List Max sicher immer nachgetragen hätte. Diesen Film muss man gesehen haben, um von der unwiderstehlichen Komik und der Vielseitigkeit Max' einen Begriff zu bekommen und bei dieser wirklich gelungenen Posse kommt der Zuschauer 20 Minuten wirklich nicht aus dem Lachen. Wer also nicht lachen kann, der sehe sich diesen Film nicht an, er könnte sich sonst wirklich "krank" lachen. (Oesterreichischer Komet, 3.8.1912)
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The story is of Max's pertinacity in following everywhere the girl with whom he happens to be in love, much to the disgust of her father. The elder man takes the girl off to the Swiss mountains. Max follows in the same train, so the father engages a special. Max follows on a donkey, hitched to the rear of the train. At the destination of father and daughter, he finds that they engage a carriage to convey them and their luggage to the hotel. He follows in a sleigh fastened to the back. The following week he appears constantly on the ice in a delightful rig-out, and falls foul of a pugnacious instructor engaged for the benefit of the girl. Then the father adopts the plan of taking his daughter for trips into the mountains. Max still follows, and is able to rescue his enemy from a ravine into which he has fallen. Failing, then, to extract a consent to his suit, he pushes him back again, and refuses to assist him until he has given the required promise. Even then the old gentleman breaks his word, and Max has to make a blatant announcement of his coming marriage in the newspaper, and then to feign unwillingness, before the capricious parent realises how desirable he will be as a son-in-law. (The Bioscope, Aug. 15th 1912)